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09.September 2018 | City verträgt neue Gastronomie mit Niveau

City verträgt neue Gastronomie mit Niveau


Die bevorstehende Eröffnung des Restaurants „L’Osteria“ im Allee-Center sieht die IG Innenstadt als Gewinn für Magdeburgs City. Das europaweit sehr erfolgreiche Konzept bringt eine hohe Qualität in die Stadt, die ihr gut zu Gesicht steht. Vor allem der bewirtschaftete Außenbereich mit 130 Plätzen wird die Ernst-Reuter-Alle in der warmen Jahreszeit nachhaltig beleben und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter heben. IG Innenstadt-Sprecher Arno Frommhagen: „Der Name L’Osteria hat genug Zugkraft, um auch das Einzugsgebiet zu mobilisieren.“ Unter dem Schnitt verzeichne die City nach wie vor einen Mangel an bekannter und erfolgreicher Filialgastronomie. So fehlten in Magdeburg u.a. ein „Maredo“, ein „Hans im Glück“, „PeterPane“ oder eben auch ein „Starbucks“.

Mancher Magdeburger dürfte die Erfahrung gemacht haben, dass es nicht so leicht ist, abends ohne Reservierung einen Tisch in einem guten Restaurant in der Innenstadt zu bekommen. Selbst an Wochentagen wird man in guten Restaurants zur besten Essenszeit gegen 19.30 Uhr nicht fündig, wie es Allee-Center-Managerin Margaret Stange-Gläsener erst kürzlich mit Gästen erlebte: „Das beweist, dass unsere Innenstadt durchaus noch etwas Angebot vertragen könnte.“

Allerdings, und da ist sich der Vorstand der IG Innenstadt einig, ist bei Neuansiedlungen vor allem Qualität wünschenswert. Statt namenloser Billiganbieter mit Niedrigpreisen wünschen sich die Cityhändler gehobenes Essen zum attraktiven Preis. Die in Aussicht gestellte Gastronomie im „Blauen Bock“ lässt derzeit wenig Hoffnung auf eine anspruchsvolle Küche. Dort findet nach jetzigem Stand lediglich eine Verdichtung der City statt, die aber keine überregionale Kaufkraft in die Stadt lockt, auf die Magdeburg so dringend angewiesen ist.

Stattdessen würde die IG Innenstadt eine attraktivere Gestaltung der Außenbewirtschaftungsflächen der Gastronomen begrüßen. Margaret Stange-Gläsener: „Mir fällt in unserer Stadt doch noch zuviel Durchschnitt ins Auge. Ich würde mir wünschen, dass die Stadt bei der Genehmigung neuer Freiflächen auch gestalterische Mindestansprüche stellt und eben nicht alles ,laufen’ lässt. Es macht schon einen Unterschied, ob die Biergartenbestuhlung aus billigem Plastik oder hochwertigem Holz gearbeitet ist. Billig Aussehendes haben wir in unserer Stadt immer noch zu viel im Angebot.“